• Sandra

Ayurveda Massage - Wirkung auf Körper, Geist & Seele




Die Massage ist die älteste Technik der Welt, um Schmerzen zu lindern, Gewebe zu regenerieren und bei Störungen der inneren Organe zu helfen.


In Indien und anderen asiatischen Ländern werden im Alltag Massagen ganz selbstverständlich durchgeführt und von Generation zu Generation weitergegeben.

Es ist ein fester Bestandteil des Alltags, wie für uns das Zähne putzen.

So werden bereits Babys massiert, aber auch Kopfmassagen, Massagen des Nackens und der Füße werden in den Familien gegenseitig durchgeführt.



Im Ayurveda gibt es nicht „die“ eine Ayurveda Massage, die nach einer bestimmten Anleitung praktiziert wird.


Die Behandlung wird individuell auf den Patienten, sein Dosha und seine aktuelle Verfassung abgestimmt. Somit kann die Ayurveda Massage nie gleich sein, denn auch hier ist der Mensch ein Individuum. Jeder Mensch hat andere Befindlichkeiten, eine andere Konstitution, andere Krankheiten und andere Bedürfnisse.


Eine große Rolle für die Wirkung der Massagen spielt das medizinierte Öl, das sowohl auf die Doshas als auch auf bestimmte Organe und Strukturen des Körpers eine Wirkung hat.


Massagen werden auch mit Pulvern, Pasten und kleinen Stoffsäckchen, die verschiedene Rezepturen enthalten, durchgeführt.







Weitere Behandlungen sind Ölgüsse, wie den Stirnguss, Packungen, Wickel & Bäder.

Ebenso lokale Anwendungen für bestimmte Organe. Hier im Westen sind Ölmassagen für den ganzen Körper beliebt, wir sprechen von der berühmten Abhyanga - die Ayurvedische Ganzkörpermassage.



Abhyanga bedeutet wörtlich übersetzt „Einsalben“.

Es wirkt auf die drei Zirkulationssysteme des Körpers: Blut, Lymphe, Nervensystem.

Die Wirkung ist vitalisierend und verjüngend. Regelmäßige Massagen unterstützen das Immunsystem, helfen bei der Ausscheidung von Giftstoffen, wirken günstig auf das Verdauungssystem, stärken Lungen und Knochen, verleihen einen frischen Teint.

Auf ein erhöhten Vata hat es eine sehr positive Wirkung.

Denn das Öl hat alle Eigenschaften, um Vata auszugleichen.






Auch auf die Psyche haben diese Anwendungen eine positive Auswirkung, denn die Stimmung und das Wohlbefinden werden positiv gelenkt. Aus diesem Grund werden Massagen bei psychosomatischen Erkrankungen häufig eingesetzt.


Eine Massage ist pures Gold für uns und unseren Körper.



Doch Vorsicht – nicht immer ist eine Massage mit Öl zu empfehlen:


Bei Ama, Fieber, Erkältung, Übergewicht, sehr geschwächten Menschen, während der Periode, Zuckerkrankheit, schwachem Agni und extremer Müdigkeit solltest Du auf eine Ölbehandlung verzichten.

Diese hätte in diesen Fällen eher eine negative Wirkung auf deinen Körper.



Öle für die Massage:

Sesamöl, Olivenöl, Mandelöl, Kokosfett, Ghee


Öle für das jeweilige Doshas:

Pitta: Kokosöl, Olivenöl, Mandelöl, Ghee

Vata: Sesamöl, Olivenöl, Mandelöl, Ghee

Kapha: Sesamöl, Mandelöl



Medizinierte Öle:

Hierbei handelt es sich um zubereitete Öle mit Kräuterauszügen.

Diese Rezepturen werden über Stunden oder sogar Tage zubereitet.

Sesamöl dient meistens als Basisöl. Dieses wird mit Kräutern und Gewürzen so lange verkocht bis der Wasseranteil verschwunden ist und die Wirkung der Pflanzen in das Öl übergegangen ist.




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